Donnerstag, 22. November 2012
In Zukunft auf der neuen Seite weiter:
was wollen wir und was sollten wir eigentlich wirklich wollen?
http://wolfgangsonnenburg.com/worum-geht-es-uns-wirklich-im-leben/
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dieser Blog wird innerhalb der nächsten 6 Monate eingestellt
Freitag, 12. Oktober 2012
Dienstag, 4. September 2012
Macht lernen dumm?
Schule macht dumm!
Oder sagen wir besser, die Art und Weise,
wie heute in der Schule unterrichtet wird.
Früher sagten wir ja immer - kein Wunder - die Lehrer gehen zur Schule,
dann zur Uni und dann wieder in die Schule.
Woher sollen die etwas über das Leben wissen und Kreativität und
Selbständigkeit gelernt haben?
Und der Gesetzgeber ändert nichts! Geht auch kaum, denn wie heisst es:
"Das Parlament ist mal voll mal leerer - aber immer voller Lehrer!"
Über 50% Beamte im Deutschen Bundestag. Was soll da an Kreativität
und Zukunftskonstruktivität entstehen?
Zudem ist Bildung ja Ländersache und damit eine ewige
politische Kompromissarbeit.
Lernen ist etwas anderes, als Lernplan abarbeiten und Informationen zu behalten
für eine Klassenarbeit.
Wie so oft - bräuchte es eine ganz andere "Denke"!
Wenn wir im deutschsprachigen Raum Zukunftsfähigkeit sein wollen,
dann wissen wir, der "wichtigste Rohstoff", den wir haben,
liegt bei uns im Kopf! Wie gut und wie kreativ sind wir!
Aus der Gehirnforschung wissen wir, dass die ersten drei Jahres eines jungen
Menschen für die Ausbildung des Gehirns elementar sind. Daher müssten
die Besten der Besten Lehrer in den Kindergarten und der Kindergarten
müsste "eintrittsfrei" sein!
Wir müssten den Kinder(Gehirn-)Entwicklern höchste soziale
Anerkennung zukommen lassen!
Und wir sollten uns bewusst sein, dass die Kinderbildung nicht einfach
delegiert werden kann.
Die Eltern haben immer noch die größte Verantwortung.
Alles was wir im System für nicht in Ordnung halten können wir im privaten
oft ausbalancieren.
Wenn wie ich so oft sage, die Qualität der Fragen die Qualität der Antworten
bestimmt, dann können wir uns auch immer wieder fragen,
welche Fragen bringe ich unseren Kindern bei.
So wie die Mutter eines Nobelpreisträger ihren Sohn immer fragte,
wenn er aus der Schule kam:
"Hast du heute eine gute Frage gestellt?"
Welche Fragen stellen Sie sich und den Kids um Sie herum?
Herzlichst
Wolfgang G. Sonnenburg
winning for life
P.S. zum Thema Bildung und Schule eine interessante Diskussion - endlich auch im
öffentlich-rechtlichen Fernsehen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1720560/Macht-Lernen-dumm?
Mittwoch, 15. August 2012
Wenn wir korrekt parken und uns gesund ernähren bricht das System zusammen!
Wenn wir korrekt parken und uns gesund ernähren bricht das System zusammen!
Gerade wurden wieder die Wachstumsraten des letzten Quartals veröffentlicht.
In Deutschland 0.3% Wachstum.
Viel oder wenig war die Frage in den Nachrichten?
Wenig für Deutschland aber im Vergleich mit den anderen Ländern doch
viel war die Antwort.
Doch das Wesentliche wurde mal wieder nicht diskutiert.
Warum brauchen wir denn überhaupt Wachstum? Simpel gesagt, weil wir verschuldet
sind und uns immer weiter verschulden wollen. Bei wachsenden Krediten muss man
immer mehr Zinsen bezahlen und dies kann man nur, wenn das „Gehalt“ steigt. Für die meisten europäischen Länder gilt dann noch die Maastricht-Vereinbarung, die besagt,
ein Land darf sich nur bis zu 60% des Bruttoinlandsprodukts verschulden.
Also höheres BIP und wir dürfen mehr Schulden machen. Anders als bei den meisten Privatpersonen bekommt ein Land Kredit ohne Sicherheitsleistung, nur auf den Glauben
Also höheres BIP und wir dürfen mehr Schulden machen. Anders als bei den meisten Privatpersonen bekommt ein Land Kredit ohne Sicherheitsleistung, nur auf den Glauben
hin, dass es morgen die Zinsen zurückzahlen kann.
Steigendes Wachstum hilft diesem Glauben.
Aber allein auf Wachstum zu schauen (Größe oder Umsatz) ist nicht nur unsinnig,
sondern sehr gefährlich.
Bei einem privaten Immobilienkredit kann jeder leicht nachvollziehen, dass die
Beleihung eines wertlosen Hauses riskant ist. Wenn man die Hypothek zurückzahlen
will und das Haus keinen Wert hat, dann muss man das Geld woanders her holen oder
die Finger heben.
Und bei den Staaten? Irgendwie noch schlimmer.
Bei den Staaten sind die Einnahmen im Wesentlichen die Steuern.
Wachstum = höhere Rechnungen = höhere Steuern, so die Idee.
Bei den Staaten sind die Einnahmen im Wesentlichen die Steuern.
Wachstum = höhere Rechnungen = höhere Steuern, so die Idee.
Daher gibt es beim Bruttoinlandsprodukt auch nur den Fokus auf die Rechnungen und
nicht die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle.
Wenn wir Tote von der Autobahn „wegräumen“, Chemotherapie durchführen,
Raucherbeine abnehmen, Schnaps herstellen, Giftstoffe produzieren usw.,
erhöht dies alles das Bruttoinlandsprodukt. Also sollte uns bewusst sein, wir machen Schulden gegen abgenommene Raucherbeine, Chemotherapie etc..
Was für eine Sicherheit ist das denn?
Vor über 15 Jahren entdeckte ich im Haushalt der Stadt Hamburg einen Millionenbetrag,
Einnahmen aus Bußgeldern für falsches Parken, zu schnelles Fahren etc..
Diese Bußgelder waren aber nicht für Verkehrsopfer gedacht, sondern im regulären Haushalt verplant. Also geht es schon lange nicht mehr darum, wirklich mit der Buße
ein anderes Verhalten der Verkehrsteilnehmer zu erreichen.
Im Gegenteil, wenn wir uns alle jetzt verkehrsmäßig korrekt verhalten würden, uns
gesund ernähren würden, bricht unsere jetziges System zusammen, da es gerade
von unserem unsinnigen Verhalten lebt und darauf aufgebaut ist.
Also, wenn wir Wachstum betrachten, sollten wir uns nicht nur die Zahlen anschauen
und Prozentsätze vergleichen, sondern mehr und mehr auf die Qualität der zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle achten.
Ein Bekannter formulierte es mal so:
„Bisher haben wir nur gelernt ein Wirtschaftssystem zu errichten, das mit Krieg und Krankheit Geld verdienen kann. Wir brauchen eine neue Denke, ein neues System,
„Bisher haben wir nur gelernt ein Wirtschaftssystem zu errichten, das mit Krieg und Krankheit Geld verdienen kann. Wir brauchen eine neue Denke, ein neues System,
damit wir mit Frieden und Gesundheit Wohlstand schaffen.“
Fangen wir damit an, dass uns bewusst wird, dass die Wachstumsprozente nicht
das allein seelig machende sind, sondern dass es vielmehr auf die darunter liegende Substanz, Qualität ankommt. Wie im normalen Value Investing!
Herzlichst
Wolfgang G. Sonnenburg
winning for life
Donnerstag, 2. August 2012
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Freitag, 6. Juli 2012
EntLOHNt oder GeHALTen
Ein entscheidendes Grundaxiom gegenüber Ihren Mitarbeitern
macht den wohl größten Unterschied bei der Auswahl, der Führung und dem Zusammenleben aus und ist somit oft die eigentliche Erfolgsgrundlage!
Ein Grundaxioms ist das Paradigma, der Glaubenssatz, auf dem sich Ihr
Gedankengebilde bzw. Ihr ganzes Weltbild aufbaut.
Dr. Reinhard K. Sprenger war der erste Winspiration Award Preisträger.
Er bekam von mir diesen Preis, weil er mit seinen Büchern "Mythos Motivation"
und "Der dressierte Bürger'" auf so wesentliche Punkte hingewiesen hat,
die im praktischen Leben, in der Berufswelt meist falsch gemacht werden.
Aber weil es viele machen, glauben wir es sei richtig.
Denken die Lemminge wohl auch.
Sprenger ist auch ein Prediger der intrinsischen Motivation.
Doch die Wirtschaftswelt meint oft, alle Mitarbeiter seien faul,
deshalb müssten Anreize geschaffen werden bzw. im Vertrieb
denkt man oft durch Inzentives könnte man aus einem Ackergaul
Rennpferde machen. Wir wissen, dass dies nicht geht.
Im Titel dieses Blogs habe ich LOHN und GEHALT in Großbuchstaben geschrieben.
In diesen beiden Begriffen tun sich sehr unterschiedliche Welten auf.
Arbeiter wurden nach getaner Arbeit immer entlohnt. Entlohnt bedeutet danke,
Sie können gehen. Der Arbeitgeber hat sich befreit.
Sie kennen den Begriff Tagelöhner. Haben Sie schon mal gehört Tagegehalter?
Nein, nur den, den ich für einen Tag, für eine Aufgabe will,
der bekommt Stunden- oder Tagessatz.
Interessant immer wieder für mich, wie viele Trainer, Coaches oder
andere Dienstleister einen Tagessatz anbieten.
Egal wie hoch der Tagessatz ist, die meisten sind immer noch
auf der Stufe des Tagelöhners.
Zwischen dem ersten juristischen Examen und dem zweiten musste ich
Beamter auf Widerruf werden, meine Referendarzeit absolvieren.
Es handelt sich ja um ein Staatsexamen.
Da machte ich erstmals die Erfahrung, dass ich Geld zu Beginn des Monats bekam.
Ein Gehalt! Ich wurde also nicht am Ende für getane Arbeit bezahlt, sondern
man bezahlte mich, damit ich den Monat zur Verfügung stehen konnte,
dort arbeiten konnte.
Ist Ihnen bewusst, beim Gehalt geht es darum, jemanden zu halten.
Sie sollen gehalten werden. Nicht einer sein, den man entlohnt und
dann weg, sondern jemand, den man behalten möchte.
Ist dies ein großer Unterschied? Es sind Welten, wenn Sie es konsequent umsetzen.
Die Schleckerpleite ist in der Presse ja gerade groß. Image der Familie Schlecker
war immer, sie beuten Mitarbeiter und Betrieb aus. Ergebnis bekannt.
Es gibt auch die Drogeriekette DM-Markt, die gerade wieder eine neue Hürde im Milliardenumsatzbereich genommen hat und ein topgesundes und stetig
wachsendes Unternehmen ist.
Dr. Götz Werner hat das Kredo,
"ich bezahle meine Mitarbeiter nicht für getane Arbeit, ich bezahle sie,
damit sie in Ruhe bei mir arbeiten können".
Er will sie halten, zahlt echtes Gehalt. Und das Unternehmen wächst extrem
profitabel und mit gutem Betriebsklima. Weltenunterschied zu Schlecker.
Und das Schlimme ist noch, das viele Arbeiter wir bei Schlecker, hart arbeiten,
um dann entlohnt zu werden.
Tschüss und Goodbye!
So, egal auf welcher Seite Sie sind lieber Leser, als Arbeitgeber sehen Sie zu,
dass Sie Menschen in Ihrer Firma haben, die Sie halten möchten.
Als Arbeitnehmer entwickeln Sie sich bitte dahin, dass Sie sich
in Persönlichkeit und auch fachlich immer weiterentwickeln,
dass man Sie halten möchte.
Gilt für jeden Auftraggeber, Dienstleistungsanbieter gleichfalls.
Ungewöhnlich? In der Musikbranche schon lange so,
dass Plattenfirmen großen Stars große Summen vorab zahlen,
damit sie in den Folgejahren Songs für den Verlag abliefern.
Bei Fussballspielern ist dies uns auch bekannt.
Auf Vorstandsebene ebenso.
Und prüfen Sie sich, welches Axiom haben Sie und welches Weltbild, welche
Firmen- und Führungsstruktur, welches Arbeitsleben haben Sie dazu aufgebaut.
Herzlichen Gruß
Wolfgang G. Sonnenburg
winning for life
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Dienstag, 19. Juni 2012
Die Weisheit der Masse und Angstbewältigung
Eigentlich heisst es ja eher die Weisheit der Vielen,
| Foto: James Surowiecki © James Duncan Davidson USA |
(Originaltitel: The Wisdom of Crowds. Why the Many Are Smarter Than the Few and How Collective Wisdom Shapes Business, Economies, Societies and Nations. Buch von James Surowiecki),
doch habe ich einmal bewusst das Wort Masse benutzt. Mag doch zwischen Vielen und Masse ein sehr großer Unterschied sein.
Surowiecki führt in seinen Untersuchungen auf, wie viel bessere Entscheidungen eine Gruppe treffen kann. Wenn dies nicht zutraf, geschah dies seiner Ansicht nach dadurch, dass die Gruppenmitglieder zu sehr auf die Ansichten anderer Menschen hörten und ihnen nacheiferten, statt sich selbst ein Bild über die Situation zu machen und zu differenzieren.
Dies würde meine These bestätigen, dass eine gute Demokratie einen entsprechend hohen Bewusstseinsgrad bei den Bürgern erfordert.
Da kommen wir dann dem Unterschied zwischen Vielen und Masse näher. Spricht man nicht auch von der dumpfen Masse? Ist dies nur mangelndes Bewusstsein oder vielleicht auch fehlgeleitetes Bewusstsein?
Gehen wir mal von einer anderen Seite heran.
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