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Mittwoch, 15. August 2012

Wenn wir korrekt parken und uns gesund ernähren bricht das System zusammen!


Wenn wir korrekt parken und uns gesund ernähren bricht das System zusammen!


Gerade wurden wieder die Wachstumsraten des letzten Quartals veröffentlicht. 
In Deutschland 0.3% Wachstum. 
Viel oder wenig war die Frage in den Nachrichten?

Wenig für Deutschland aber im Vergleich mit den anderen Ländern doch 
viel war die Antwort.

Doch das Wesentliche wurde mal wieder nicht diskutiert.

Warum brauchen wir denn überhaupt Wachstum? Simpel gesagt, weil wir verschuldet 
sind und uns immer weiter verschulden wollen. Bei wachsenden Krediten muss man 
immer mehr Zinsen bezahlen und dies kann man nur, wenn das „Gehalt“ steigt. Für die meisten europäischen Länder gilt dann noch die Maastricht-Vereinbarung, die besagt, 
ein Land darf sich nur bis zu 60% des Bruttoinlandsprodukts verschulden.

Also höheres BIP und wir dürfen mehr Schulden machen. Anders als bei den meisten Privatpersonen bekommt ein Land Kredit ohne Sicherheitsleistung, nur auf den Glauben 
hin, dass es morgen die Zinsen zurückzahlen kann. 
Steigendes Wachstum hilft diesem Glauben.

Aber allein auf Wachstum zu schauen (Größe oder Umsatz) ist nicht nur unsinnig,
sondern sehr gefährlich.

Bei einem privaten Immobilienkredit kann jeder leicht nachvollziehen, dass die 
Beleihung eines wertlosen Hauses riskant ist. Wenn man die Hypothek zurückzahlen 
will und das Haus keinen Wert hat, dann muss man das Geld woanders her holen oder 
die Finger heben.

Und bei den Staaten? Irgendwie noch schlimmer.
Bei den Staaten sind die Einnahmen im Wesentlichen die Steuern.
Wachstum = höhere Rechnungen = höhere Steuern, so die Idee.
Daher gibt es beim Bruttoinlandsprodukt auch nur den Fokus auf die Rechnungen und 
nicht die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle.

Wenn wir Tote von der Autobahn „wegräumen“, Chemotherapie durchführen, 
Raucherbeine abnehmen, Schnaps herstellen, Giftstoffe produzieren usw., 
erhöht dies alles das Bruttoinlandsprodukt. Also sollte uns bewusst sein, wir machen Schulden gegen abgenommene Raucherbeine, Chemotherapie etc.. 
Was für eine Sicherheit ist das denn?

Vor über 15 Jahren entdeckte ich im Haushalt der Stadt Hamburg einen Millionenbetrag,
Einnahmen aus Bußgeldern für falsches Parken, zu schnelles Fahren etc..
Diese Bußgelder waren aber nicht für Verkehrsopfer gedacht, sondern im regulären Haushalt verplant. Also geht es schon lange nicht mehr darum, wirklich mit der Buße 
ein anderes Verhalten der Verkehrsteilnehmer zu erreichen.
Im Gegenteil, wenn wir uns alle jetzt verkehrsmäßig korrekt verhalten würden, uns 
gesund ernähren würden, bricht unsere jetziges System zusammen, da es gerade 
von unserem unsinnigen Verhalten lebt und darauf aufgebaut ist.

Also, wenn wir Wachstum betrachten, sollten wir uns nicht nur die Zahlen anschauen 
und Prozentsätze vergleichen, sondern mehr und mehr auf die Qualität der zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle achten.

Ein Bekannter formulierte es mal so:

Bisher haben wir nur gelernt ein Wirtschaftssystem zu errichten, das mit Krieg und Krankheit Geld verdienen kann. Wir brauchen eine neue Denke, ein neues System,
damit wir mit Frieden und Gesundheit Wohlstand schaffen.“

Fangen wir damit an, dass uns bewusst wird, dass die Wachstumsprozente nicht
das allein seelig machende sind, sondern dass es vielmehr auf die darunter liegende Substanz, Qualität ankommt. Wie im normalen Value Investing!


Herzlichst

Wolfgang G. Sonnenburg

winning for life

Dienstag, 8. Mai 2012

Die Mär vom passiven Einkommen

Der Wunsch nach passivem Einkommen ist regelmäßig unfair und ungesund!

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie werden gemerkt haben, dass ich eine Pause eingelegt hatte. Mehrere Gründe, vor allem ein runder Geburtstag. 60, da geht man üblicherweise in Rente.

Statistisch gesehen, haben die Menschen, die das 60. Lebensjahr erreicht haben,
noch gut weitere 30 Jahre vor sich. Wie sichert man sich in heutigen Zeiten die
Finanzierung dieser Zeit? Oder überhaupt, wie kommt man an das Geld,
das die berühmte finanzielle Freiheit und die Erfüllung aller Träume bringt?

Manche von Ihnen mögen wissen, dass ich auch einmal sehr intensiv in
Networkmarketing involviert war. Sehr schnell wurde ich die Nr. 1 in Europa.

Natürlich war auch bei mir der Traum der finanziellen Freiheit vorhanden,
doch es gab mehr. Oft wurde ich gefragt, was das Geheimnis meines schnellen
und großen Erfolges war. Mit den Antworten waren die meisten nicht zufrieden.

Ich schreibe heute zu diesem Thema, weil ich gerade in dieser Woche auf Xing
diese Aussage gelesen habe:

"Es gehört zur Lehre der Erfolgreichen, sich ein passives Einkommen aufzubauen. 
 Passiv heißt für mich aber, ich muss nichts verkaufen oder es muss von alleine 
 gehen. Die meisten Angebote fallen damit wieder weg."

Toll, es soll von alleine gehen. In welcher Welt soll dies denn gehen?
Wer das glauben will, kann nur ausgenutzt werden.
So war denn auch mein Ansatz im Network, es ist work!
Es heisst nicht Nethope oder Netwish, es ist work - nur netter!
There is no free lunch, sagen die Amis.

Und wie wäre es denn, mal zu Ende gedacht, wenn es für alle wirklich ohne
"Arbeit/Aktivität" gehen sollte? Wo soll das Geld denn herkommen?
Irgendwer muss doch "arbeiten - etwas tun"!

Mal konsequent vorgestellt, keiner tut mehr etwas: kein Müll wird weggeräumt,
keiner pflanzt mehr etwas an, keiner pflegt den Garten, etc.. Wir würden verhungern,
wenn wir nicht schon vorher in der eigenen Scheisse ersticken.

Interessant ist bei den Networkern, die diesen oben zitierten Wunsch verbreiten,
dass sie aber wollen, dass in der Firma, für die sie arbeiten, Angestellte täglich
pünktlich zur Arbeit erscheinen, die Aufträge abwickeln und den Bonus überweisen.

Also, deshalb ist der Wunsch des passiven Einkommens, so wie er vielfach
dargestellt wird, sehr unfair, wenig spirituell, und regelmäßig zum Scheitern verurteilt.

Ja ich weiss, es gibt zu jeder Regel Ausnahmen.
Ja ich weiss, es gibt Lottogewinner.
Ja ich weiss, es gibt Erben, die in den Wohlstand geboren werden.
Ja ich weiss, es gibt Glückstreffer bei Aktienspekulationen.

Aber ich weiss auch, dass kaum jemand von Ihnen den Wohlstand halten kann, und
es nur ganz wenige (Promillesatz) gibt, die es dauerhaft halten können.
Aber all diese sind auf die Arbeit von anderen angewiesen.

Die meisten Menschen haben auch eine Fehlvorstellung vom Millionärdasein.

Denken doch viele, dann müssten sie nichts mehr tun. Wer sein Geld nicht gut
verwaltet, wird es verlieren. Geldverwalten ist Arbeit!
Einen schönen Garten gewinnen, ist eine Sache, ihn dauerhaft schön zu halten,
geht ohne Arbeit nicht!

So räumen wir mit dem Irrtum mal auf!

Was die meisten, die vom passiven Einkommen träumen, erhoffen, ist eine Welt
als Schlaraffenland. Unterm Baum liegen und nur den Mund aufmachen.

Es geht im Leben nicht darum ins Schlaraffenland zu kommen.
Erstrebenswert ist es, ins Paradies zu kommen!
Da muss ich vielleicht nicht dafür konkret arbeiten, was mich ernährt.
Da mag es schon Früchte geben, von denen ich leben kann.
Aber "arbeitsfrei" ist es nicht!

Es geht immer darum, etwas zu tun. Etwas zu geben.
Napoleon Hill hat in seinem Klassiker "Denke nach und werde reich" intensivst
darauf hingewiesen, dass wir jeden erdenklichen Wohlstand haben können, aber
dass es enorm wichtig ist, sich darüber im Klaren zu sein,
was wir der Welt dafür geben wollen.

Ich nenne es simple Fair Exchange!

Wenn du viel Wert gibst, kannst du auch viel zurückbekommen.
Und nicht alles wird wechselseitig in Cash gemessen. 
Usevalue und Cashvalue müssen fair sein! Oder echtes Win Win!
Je mehr wir haben wollen (und behalten!), desto mehr müssen wir geben können.
Ja ich weiss, es gibt Mafia, Fifa, kleine Dealer und Diebe.
Wir werden immer wieder auch Unfaires sehen.

Dauerhafter Wohlstand - Paradies - geht anders:
  1. es heisst nicht passives Einkommen - dies ist irreführend. Die Erfolgreichen wollen dies gar nicht. Sie arbeiten of hart und wollen ein wiederkehrendes Einkommen (residual income) für das sie nicht immer im operativen Bereich arbeiten. (Beispiele: Buffett, 80 Jahre und arbeitet, macht seine Partner reich; Branson, 250 Firmen, Steve Jobbs, Muhammad Yunus und viele mehr)
  2. die obigen Beispiele haben ihr Paradies geschaffen. Oder wie ich es zu sagen pflege, sie haben ihren Purpose klar und leben ihn, arbeiten....
 Ich mag es mal so darstellen:




Es geht darum, im rechten oberen Quadranten zu leben. 

Dies bedeutet aktiv sein! Tun! Das Verb leben ist ein Tu-Wort!

Rente ist ein falsches Konzept. Leben bedeutet, dass zu tun, was dem
Purpose entspricht, es so lange aktiv zu leben, so lange man lebt,
gleich wie viel Geld man besitzt.
Es wäre aber auch das, was man tut, wenn man kein Geld hat. 


Geboren werden wir alle im linken oberen Quadranten (egal wie viel Geld
die Eltern haben). In der Erziehung werden wir dann meistens "unterdrückt,
runtergedrückt" in den linken unteren Quadranten.

Da fühlen wir uns dann unfrei und hoffen auf die Lösung auf der rechten Seite.
Und weil wir es nicht besser wissen, uns selbst nicht mehr spüren, arbeiten wir,
hoffen auf "passives" Einkommen. Das, was wir da erträumen ist dann
meist im rechten unteren Quadranten. Selbst wenn wir dann fremdbestimmt
viel Geld machen (bin da auch durch) ist es kaum zu halten bzw. es fehlt die
Erfüllung und kann krank machen.

Das Ideal, das Paradies, ist im linken oberen Quadranten. 
Arbeiten, das tuen, was Erfüllung bringt. Geld kann dann auch noch aus anderen
Quellen dazu kommen, um uns zu unterstützen,
wenn wir etwas Wert-volles in die Welt zu bringen.

Purpose entdecken - Vision definieren - profitabel agieren 

darum geht es! 

Aber die Gesellschaft hat uns nicht richtig nicht richtig darauf vorbereitet,
wirklich im oberen rechten Quadranten erfolgreich zu sein.
Darum unterstützen wir Menschen, genau dort erfolgreich zu leben.
Über die Coach-Ausbildung bzw. die Mastermindgruppen
im  Brain-Trust-Mentoring.

Gerade heute hatten wir wieder einen Workhshoptag.

Productivity - wie man den "Gummi auf die Straße bekommt" war das Thema,
oder" Getting Things Done"! Aber vor allem ging es um die Freiheit, die Fähigkeit
überdurchschnittlich produktiv zu sein, um die Dinge, die das so genannte
Arbeiten zum Leben im Paradies machen!

Herzlichst

Wolfgang G. Sonnenburg
winning for life


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Dienstag, 10. Januar 2012

Was ist, wenn der König fehlt?

Wulff - Kleine Zeitung ©AP
Gerade wollte ich mich wieder ransetzen und einen neuen Blog „werfen“, noch im Anschluss an das vorige Thema Eigenzeit.

Doch dann begegneten mir im gleichen Moment so viele Meldungen zur „Wulf-Affäre“, dass ich dachte, dies könnte ein Zeichen sein, dazu etwas zu schreiben.

Schon war ich wieder in der Entweder/Oder-Denke. Dabei bin ich doch ein Fan von sowohl als auch. Nun denn, schreibe ich also zu beiden Themen etwas.

Zunächst zu Jahreswechsel und neue Ziele. Hier ist mir in vielen Gesprächen aufgefallen, das bei neuen Zielen für viele scheinbar kein wirklich neues Ziel möglich erscheint. Bzw. es große „Irrtümer“ gibt, was ein neues Ziel ist. Willst du z.B. ein neues Auto, ist das Auto neu, aber nicht das Ziel. Altbekanntes nur zum wiederholten Male ausgeführt ist kein neues Ziel. Wiederholungen sind kein neues Ziel!

Dann habe ich viele gesprochen, die etwas größer oder teurer oder mehr Einkommen wollten. Ist dies ein neues Ziel? Auch nein, nur eine Modifikation eines alten Zieles, am Ende doch nicht wirklich Neues.

Was ist denn wirklich mal was Neues? 

Montag, 29. August 2011

Der Nonsens "hinter" der Schuldenkrise

Schulden an sich, sind nie ein Problem.
Warum kriseln dann die "Schuldenländer" wirklich?
Gehen wir zum Verständnis einmal ganz simple ran.

Probleme entstehen, wenn die sich aus den Verbindlichkeiten entstehenden Zahlungen nicht mehr geleistet werden können und dann vor allem, wenn den Krediten keine werthaltigen Sicherheiten gegenüber stehen. So spricht man auch von guten Schulden und schlechten Schulden.

Unter guten Schulden kann man Investitionskredite verstehen, die zu einem guten Ertrag, gutem Return of Investment, führen. Es kann zum Beispiel sein, dass Sie eine Immobilie günstig kaufen, die gut vermietet werden kann und Ihnen mehr Ertrag bringt, als Sie für den Kapitaldienst brauchen, dann machen Sie mit Ihren Schulden ein Plus. Sie könnten ein Start-Up-Unternehmen (Apple, Google, etc.) finanziert haben und dann einen guten Ertrag erhalten.

Schlechte Schulden sind simple Kredite, die Ihnen keinen Ertrag bringen sondern nur Verpflichtungen.

Also zum Beispiel, Sie finanzieren Ihren Urlaub. Nach drei Wochen ist der Urlaub vorbei, aber die Kreditverbindlichkeiten sind noch da. Wenn Sie in diesem Urlaub auch noch krank geworden sind, verstärkt sich das Problem, denn nun können Sie möglicherweise nicht arbeiten und die Schulden bezahlen und müssen zum Überleben weitere Kredite aufnehmen. Und Sie haben nichts mit dem Kredit erworben, was Sie verkaufen könnten um die Schuld zu tilgen.

Wie sieht es nun mit den Staatsschulden aus?

Montag, 14. März 2011

Time is running - Die Zeit läuft

Gosh, nur noch 8 Wochen bis zum Winspiration Day und wir sind organisatorisch noch etwas hinten dran. Die Website geht diese Woche hoffentlich live. Zuviel, was wir gleich alles berücksichtigen wollen. Jedenfalls ist der gemeinnützige Verein oder wie es in der Schweiz heisst, die Winspiration Day Association gegründet.

Es ist Doppelglück, dass wir zum 7.5. ganz besondere Referenten haben.

Bob Proctor und einer seiner vielen guten Sätze ist:

"reacting is a habit, for responding you have to think."

Was machst du mit so einer Aussage, wenn du mit einem Project in Zeitdruck gerätst? Das ist das berühmte Training on the Job. Früher machte ich ja mal "Milllionaire Seminare", weil ich Millionär werden wollte. Unterrichte und du lernst am meisten. Heute mache ich nun PurposeFinding und unterstütze die Idee des internationalen Winspiration Days.

Und du bekommst, was du bestellst. En masse die Möglichkeiten sich selbst zu trainieren, in Geduld, Vertrauen, und just work. Wie sagt Bob noch: Bete als hinge alles von Gott ab und arbeite, als hinge alles von dir ab. Yes we Do!

Und dann ist da noch Dr. Jürgen Karsten mit seinem Buch:

"Das Mentalprinzip: Wie Sie denken, was Sie wollen und bekommen, was Sie denken "

Und schon kann ich täglich wieder üben, was er in seinem Buch so hervorragend beschreibt und auch in seinem Leben so erfolgreich umgesetzt hat.

Und aus dem Thema Zeit läuft weg, wird dann wieder die Klarheit, wer "plant, plant zweimal" oder wie es auch heisst: "Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähl ihm von Deinen Plänen" Und wenn es also mal nicht so "zeitgerecht" läuft wie geplant, dann konzentriere ich mich mal wieder auf die eigentliche Intension des Winspiration Days: Mich und andere zu ermutigen ihren Platz im Leben einzunehmen, in die Kraft zu gehen und von dort aus zu leben, zu wachsen und dankbar zu sein über das was ist.

Und es ist so, das zum Beispiel diese beiden vorgenannten großen Männer Referenten am Winspiration Day sein werden und nur kommen, um die Idee des Tages zu unterstützen.

Was für ein Geschenk!
Danke.

Happy Winspiration Day!


Herzlichst

Wolfgang Sonnenburg

winning for life


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Freitag, 25. Februar 2011

What's the Purpose?

Liebe Winning for Life Freunde,

es muss so 1993 gewesen sein, als ich mit meinem BMW 850i an einer roten Ampel halten musste und neben mir ebenso ein 850i zum Halten kam. Ich blickte zur Seite und dachte." Wow, der hat es aber geschafft." Erst kurz danach wurde mir bewusst, dass ich im gleichen Auto saß.

Und dann machte es "Klick".

Ich hatte ein Bürohaus an der richtigen Adresse, das Auto, ... die perfekte äußerliche Erfolgsfassade.

Steven Covey schreibt in seinem Bestseller, "The 7 Habbits of highly succesfull people", dass ca. 1920 die Welt von der Charakterethik zur Imageethik wechselte. Und ich war auch genau in diese Falle gegangen.

Jahrhundertelang wurden als Basis für Erfolg Charaktereigenschaften gelehrt und geübt. Dann kippte es, und es ging mehr und mehr um den "Schein" des Erfolges.

Mein persönlicher "Ampelklick" führte zu einer radikalen Veränderung in meinem Leben. Nicht mehr so der Fokus auf das Äußere, sondern es ging mehr um das Innere. Man könnte schlicht sagen, um den Sinn des Lebens.

Wir definieren es heute simple, es geht um den Purpose.

Um die eigentliche Essenz, die wir in uns tragen, um die besondere Gabe, die wir in die Welt zu tragen haben. Und das Faszinierende ist, nachdem ich begann mehr von Innen nach Außen zu leben, desto größer wurde auch der materielle Erfolg. Sehr bekannte Beispiele die den wirtschaftlichen Erfolg belegen sind in Deutschland zum Beispiel die "Aldi-Brüder". Für welche Eskapaden, Äußerlichkeiten sind sie bekannt?

Sie wurden die reichsten Deutschen. Und Warren E. Buffett, der legendäre Investor ist trotz seiner Milliarden ein Vorzeigebeispiel für Bescheidenheit.

Depak Chopra sagte mir einmal, als ich Gast in seinem Haus in San Diego war, auf meine Frage, wie er bei dem was er unterrichte in so einem großen Haus wohnen könnte, du kannst allen Wohlstand nutzen, wenn er da ist, aber wenn er nicht da ist, ist auch ok.

Die Frage ist also nicht, dürfen wir dies oder das, sondern, was ist der eigentliche Purpose.

Wenn die Folge des Lebens von innen nach außen wirtschaftlicher Erfolg ist, dann fein, genieße es. Wenn der materielle Erfolg der Sinn des Lebens sein soll, dann wird etwas verwechselt.

Bob Proctor, der dieses Jahr beim Winspirationday in Zürich dabei sein wird, sagt es immer so aufs Business bezogen:
"Der Purpose einer Firma ist nie Geld." First Order in einer Firma ist Profit aber eben nicht der Sinn der Existenz der Firma.
Wenn wir also heute von Sinnfindung sprechen und es nur auf das private Leben beziehen, lassen wir vielleicht den größten Anteil unserer Lebenszeit aus.

Den PurposeFinding Prozess, den wir anbieten, bieten wir nicht nur für Individuen an, sondern gerade auch für Firmen. Denn der Purpose einer Firma sollte über innere Arbeitsplatzgestaltung des Unternehmens, Marketing, Mergers etc. entscheiden. Ein Unternehmen, dass sich der Arbeitsplatzgestaltung in diesem Sinne verschrieben hat und auch die Entwicklung der Arbeitswelt vorausschauen mit einbezieht ist die Free-Style AG in Zürich.
www.free-style.ch

Warum gehen die meisten Mergers schief?

Weil der Grund der Fusion nur auf der Geldebene liegt.

Gehen Sie nur arbeiten, weil Sie Rechnungen bezahlen müssen, dann wird meist das Leben nicht mehr bieten als Arbeit und bezahlte Rechnungen.

Unsere Erfahrung ist, dass mit der Klarheit des Purpose im privaten Leben viele Entscheidungen leichter fallen aber es auch für Firmen die Basis des Marketings sein sollte, denn diese Firmen sind deutlich profitabler.

Leben des Purpose führt zu mehr persönlicher Erfüllung und auch zu nachhaltigerem wirtschaftlichen Erfolg.

Dazu im nächsten Blog dann etwas mehr. Für die nächsten Tage könnte es eine gute Aufgabe sein, den eigenen Purpose zu entdecken. Ja entdecken, denn er ist da, es ist die eigene Essenz, nichts, was definiert werden muss.

Enjoy living your purpose!

Herzlichst

Wolfgang G. Sonnenburg

wining for life



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Sonntag, 30. Januar 2011

Mythos Millionär

Gerade bin ich von Gibraltar nach Zürich
umgezogen und wurde in diesem Zusammenhang
öfters gefragt, warum ich "das Leben in der
Sonne" aufgebe. Es klang meist so, wenn ich
Millionär wäre, würde ich doch nicht zurückkommen.

Zugegeben, als ich noch im beruflichen Stress
meiner Kanzleien war, hatte ich auch den Gedanken,
wenn ich könnte, würde ich in den Sack hauen,
in die Karibik gehen und den Rest des Lebens am Strand verbringen.

Was ist nun so anders geworden, dass ich zurück zur Arbeit gehe?

Bevor ich dies genauer erläutere, zum Thema Mythos
noch den Hinweis, dass aufgrund der emotionalen
Besetzung des Wortes Millionär, die meisten Menschen
gar nicht mehr richtig rechnen können, bzw. es
nicht tun. Wird doch meist gedacht, ein Millionär
kann sich alles leisten und muss nicht arbeiten.
Hier eine simple Rechnung für die Bürger in Deutschland, diese
dürfte aber in den anderen deutschsprachigen Ländern ähnlich sein:

Ein Hartz IV Empfänger - Familie mit 2 Kindern
erhält über 1.800,--.
Eine Million angelegt bringt heute ca. 2% Zinsen,
was 20.000,-- im Jahr und nur 1.666,-- im Monat entspricht,
wovon aber noch Steuern und Versicherungen abgezogen
werden müssen.

Also, wenn man nur eine Million auf dem Konto hat,
lebt man schlechter als ein Hartz IV Empfänger und
muss noch miterleben, wie die Inflation das angelegte
Geld im Wert verringert.

Man muss heute schon viele Millionen haben, wenn man
in die freiwillige Arbeitslosigkeit gehen will und
viele Jahre von dem Vermögen leben möchte. Und hier
haben wir schon den nächsten Irrtum. Immer wieder
begegne ich der Idee, wenn man viel Geld hat, muss
man nichts mehr tun.

Irrtum, die Arbeit ist nur eine andere.
Jeder hat doch mit bekommen, wie Banker Geld
vernichten können. Also was macht man denn überhaupt
mit dem Geld, damit es Früchte bringt? Da muss man
dann im Regelfall etwas lernen. Und dann das Vermögen
verwalten. Also auch arbeiten, denn sonst ist das Geld
wie bei den meisten Millionären schnell wieder weg.

Ist doch bekannt, dass z.B.ca. 80% der Lottomillionäre
in wenigen Jahren ihr Geld verloren haben. Bei Künstlern,
Sportlern, Networkern, die sehr schnell viel Geld bekommen,
ist dies ebenso zu beobachten.

Wie sagt Kiyosaki, Autor der Bücherserie
Rich Dad, Poor Dad, immer:
Wenn du kein Geld hast, hast du Probleme,
und wenn du reich bist, hast du auch Probleme.

Hat man viel Liquidität zur Verfügung, kann man sich zwar
Dinge kaufen, an die der Durchschnittsverdiener
vielleicht nie herankommt.
Aber man kann eben nur Materie kaufen.
Schon Paul McCartney hat mit den Beatles gesungen:
"Can't buy me Love".

Irgendwie eigentlich allen klar, den Symbolen
(Auto, Haus, Yacht, etc.) hinterher zu eifern,
bringt nicht die Erfahrung, die man eigentlich sucht,
schon gar nicht die Empfindung von wahrem Glück,
wahrer Erfüllung und Liebe.
Und dann dennoch kommen die Fragen, warum kommst
du zurück in den Norden, warum arbeitest du denn noch?

Als wenn man nur arbeiten möchte bzw. muss,
wegen des Geldes. Mein Freund und Mentor Bob Proctor
sagt immer recht eindringlich:
"Nie wegen des Geldes arbeiten, sondern bitte nur wegen
emotionaler Erfüllung."

Aber so sind wir nicht erzogen. Das ganze
Bildungssystem ist darauf ausgerichtet, einen Beruf,
eine Tätigkeit zu lernen. Aber nicht nach der
Berufung zu schauen und diese zu unterstützen.
Depak Chopra hat seinen Kindern gesagt:
"Denkt bitte darüber nach, was ist eure besondere
Gabe, die ihr in die Welt bringen wollt.
Macht euch bitte keine Gedanken um Geld.
Ich sorge für euch. Bitte sorgt euch darum,
was ihr der Gemeinschaft geben wollt."

Wer dies versteht, wird verstehen, dass
die Kinder schon recht früh finanziell unabhängig wurden.
Aber eben auf der Basis einer Berufung.

Erfolg ist die Folge von..., also wird auch das
Geld folgen, wenn wir unserer Berufung nachgehen.
Wir bei der Win Win AG, sprechen daher auch
immer vom PurposeFinding.

Wenn wir unseren persönlichen Purpose, unsere
spezielle Essenz, unsere Gabe (wo die Gabe, da die Aufgabe)
erkannt haben, dann bauen wir darauf die Tätigkeiten
auf und entwicklen ein "Geschäftsmodell", wie sich das
PurposeLeben finanzieren lässt. Bisher klappt es immer.

Meine These, meine Erfahrung ist, ohne das Leben aus
dem Purpose heraus, gibt es keine Erfüllung.
Burn Out ist nichts anderes, als gegen den Purpose
zu leben, denn im Einklang mit dem Purpose bringt
die "Arbeit" Energie!

Und so wird vielleicht auch klar, warum es Menschen
gibt, die ehrenamtlich arbeiten und auch Multi-Millionäre,
sogar Milliardäre, die gerne von morgens früh bis spät
abends arbeiten. Sie leben ihren Purpose, sie tun,
was ihnen Erfüllung bringt, gleich ob sie Geld haben oder nicht.

Warren E. Buffett, einer der reichsten Männer der Welt,
an dem wir uns in unseren Investmentkursen orientieren,
ist so einer, der aus Freude an dem was er tut arbeitet.
Er mehrt das Vermögen seiner Firma und spendet Milliarden.
Und in einer persönlichen Begegnung konnte ich mich von
seiner persönlichen Bescheidenheit überzeugen.

So ist es vielleicht mal eine gute Frage
lieber Blogleser, die Sie sich stellen können:
"Was würde ich arbeiten, wenn ich nicht des Geldes
wegen arbeiten müsste?"

Also nicht wie allgemein üblich, was würdest du tun,
wenn du Geld hättest und nicht arbeiten müsstest?
Sondern, was würdest du täglich gerne tun, wofür
würdest du gerne aufstehen, wenn du Geld hättest.

Ich habe es erlebt, dieses nicht arbeiten müssen und
in doch auch großem Luxus zu leben.
Aber ich habe es auf den Bahamas, Marbella und an
anderen Plätzen gesehen. Die so genannten Aussteiger
werden nach zwei Jahren Alkoholiker oder fangen wieder
an etwas zu tun.

Leben ist ja auch ein Tu-Wort.
Also warum komme ich zurück zur Arbeit in den Norden?

Weil ich Leben tun will,
weil ich erfüllt leben will.

Eine Vision an der ich mitwirke, ist der Winspiration Day.
Ein internationaler FokusTag auf Positives,
auf unser Potential,
auf Lebensfreude und die Chancen, die die
Veränderungen in der Welt immer mit sich bringen.

Wenn Sie ebenfalls diese Idee gut finden, dann
klicken Sie bitte auf Facebook "gefällt" mir:

http://www.facebook.com/winspirationday

Danke!

Zurück zum Mythos.

Bitte nun nicht denken, ich sei gegen viel Geld.
Weit gefehlt. Wir beraten ja, um Menschen
erfolg-reicher zu machen.

Doch das Geld ist nur dazu da, bequemer zu leben.
Es ist komfortabler mit Geld.
Aber Geld selbst bringt die Erfüllung nicht,
Millionär sein befreit nicht davon seinen Purpose
zu leben in aktiver Tätigkeit.

So wünsche ich Ihnen, dass Sie die Tätigkeit finden oder
schon gefunden haben, die Sie gerne täglich ausüben,
gleich wie viel Geld Sie auf dem Konto haben.


Herzlichst

Wolfgang Sonnenburg


winning for life

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Dienstag, 1. Juni 2010

Bedingungsloses Grundeinkommen = bedingungsloses Faulenzen?

Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs,
mit der „Rest of the Worlds und der British Version“ vom 16. Mai 
hatte ich ja bereits angekündigt, dass ich etwas zum Thema 
„Bedingungsloses Grundeinkommen“ schreiben wollte.
Hier nun einige Überlegungen, die mir in der öffentlichen 
Diskussion zum Thema immer fehlen. Um Missverständnisse 
zu vermeiden, die „Wirtschaftlichkeit“ der Idee ist nicht so 
sehr mein Thema. Rein rechnerisch kann es sogar durch den 
Abbau von Sozialhilfe-Bürokratie Geldvorteile geben. 

Zur Zeit sehe ich es ohnehin nicht als realistisch an, 
während des Strukturwandels, Finanzkrise, hoher 
Überschuldung, dass sich der Staat traut ein neues 
Modell zu entwerfen, bei dem es zunächst wieder 
viele neue Arbeitslose geben würde, denn wo sollten 
die freiwerdenden „Bürokraten“ denn hin, wenn nicht 
in die Arbeitslosigkeit? Und es könnte auch zu einem 
neuen „Rassismus“ führen, denn wer darf dieses 
arbeitsfreie Einkommen bekommen? Alle Emigranten
 - ohne Ausnahme?
Aber meine eigentliche inhaltliche Auseinandersetzung 
soll auf einer tieferliegenden Ebene stattfinden. 
Warum sollten wir so etwas wie die bedingungslose 
Grundversorgung, denn wollen?
In den meisten Verfassungen der westlichen Welt ist 
sinngemäß festgeschrieben, „die Würde des Menschen 
ist unantastbar“. Und so wird dann wohl deshalb diskutiert,
 es sei würdelos Tätigkeiten auszuführen, die man nicht 
möchte. Aber wer zwingt einen denn? Wenn gesagt wird 
(schauen sie sich mal auf You Tube Kommentare an) dann 
könnte ich endlich das tun, was ich wirklich möchte, frage 
ich: Warum dann nicht gleich jetzt das tun, was Sie möchten?
Geht nicht, muss ja Geld verdienen, ist dann die Antwort. 
Heisst das, das was „wir“ eigentlich machen möchten, 
kein Geld bringen wird? Wie sollte sich dann auf Dauer 
ein System finanzieren lassen, 
wenn keiner Geld  verdienen möchte? 
Doch wenn man mit dem Geld verdienen kann, 
was man möchte, warum dann nicht gleich ran?
Bitte verstehen Sie mich richtig, eine Gesellschaft, die sagt, 
wir unterstützen jede Person ohne Ausnahme Ihrem Purpose 
(Bestimmung-Einzigartigkeit) zu folgen, entspricht auch 
meinem Traum. Doch glaube ich, dass es nicht über die 
Einführung des „bedingungslosen Unterhaltes“ geht, 
sondern, wenn überhaupt, nur mit einem gesellschaftlichen
Konsens hinsichtlich Werten, Ausbildung und „Kontrolle“ 
der Werte. Was meine ich damit?

Nun, in gewisser Weise haben wir doch schon an vielen 
Stellen bedingungsloses Einkommen. Das was wir 
Sozial-Hilfe nennen ist insoweit bedingungslos, 
als wir keinen Gegenleistung fordern. Es kochen doch 
sogar in der Öffentlichkeit immer wieder die Emotionen 
hoch, wenn diskutiert wird, ob man Empfänger von 
Unterstützung zu Arbeiten für das Gemeinwohl heranziehen 
darf. Wir trauen uns nicht, eine Gegenleistung zu verlangen, 
also ist es doch schon „bedingungsloses“ Einkommen. 
Was haben wir gewonnen dadurch?

Ich habe mal die Initiative Winspiration-Day gestartet, 
weil es in Deutschland über 2 Millionen Kinder gibt, die 
in Familien, die von Sozialhilfe leben, aufwachsen. 
Werden diese Kinder durch das staatliche Geld so gefördert, 
das tun zu können was ihrem Purpose entspricht? 
Wohl eher das Gegenteil. In Deutschland diskutiert man doch 
auch, ob man Kindergeld als Gutscheine ausgeben sollte, 
weil ein Großteil der Eltern es möglicherweise versaufen würde. 
Aber auch auf der „Wohlstandsseite“ haben wir die Probleme mit 
dem Umgang mit „arbeitslosem Einkommen“. Ca. 80% der 
Lotto-Millionäre sind nach 2 Jahren wirtschaftlich schlechter dran 
als vor dem Gewinn. Übertragene und vererbte Vermögen sind 
in der dritten Generation zu ca. 90% verbraucht, 
„Der Vater erstellst, der Sohn erhältst, beim Enkel zerfällst“ 
sagt der Volksmund.
Karl-Heinz Böhm beschreibt im Buch seiner Geschichte über 
seine Hilfsaktionen für Afrika, dass es 20 Jahre brauchte, 
nämlich eine Generation, bis man verstand, dass Brunnen 
nicht versanden müssen, sondern dass man selbst etwas tun 
kann und muss, damit sie funktionsfähig bleiben. 
Prof. Muhammad Yunus hat mir im Gespräch gesagt, dass er 
gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen ist. Lesen Sie 
die Geschichte seiner Erfolgsstory und Sie werden verstehen. 
Er hat Millionen von Menschen aus der Armut geholfen, gerade 
durch Forderung und Förderung, durch das „Erzwingen“ von 
Arbeit. Auf erfolgreicher selbständiger Tätigkeit begründete 
sich die neue Würde der „Mini-Kredit-Empfänger“.
Frau Erna Riegel, sie sprach auf dem Winspiration-Day 2006 
zum Thema Schule kann gelingen, hat in Ihrem gleichnamigen 
Buch dargestellt, welche „Bedingungen“ geschaffen wurden, 
die Kinder zu fördern.  Die Kinder mussten sogar die Schule 
selber reinigen.  Diese Schüler waren die Besten in Deutschland 
gemäß Pisa Studie und happy. Dass erinnert mich an die Weisheit: 
„Vor der Erleuchtung Wasser schleppen - nach der Erleuchtung 
Wasser schleppen.“  Also, wenn die Idee des bedingungslosen 
Grundeinkommens ist, nicht mehr Wasser schleppen zu müssen, 
dann geht es schief.
Wenn es dazu führen soll, dass wir mit einem neuen Bewusstsein 
Wasser schleppen, bin ich sofort dafür. 
Doch was müssen wir dann an „System“ schaffen, dass wir dazu 
eine Chance haben? Wie wachsen Kinder auf, dass sie die 
entsprechenden Werte lernen können. Wir brauchen eine andere 
Bildung dazu. Es macht im Sinne der Evolution doch nur Sinn, 
wenn uns die Freiheit vom Überlebenskampf auf einen neuen 
Level von Bewusstsein und Fähigkeit bringt. Und hierzu fehlt 
uns zur Zeit das Unterstützungssystem. So kann man in 
Deutschland verzeichnen, dass es mehr Sozialfälle seid 
der Einführung der Sozialhilfe gibt als vor der Einführung. 
Und bezüglich Arbeitsvermittlung gibt es heute „Job-Center“ 
(Job = just over broke). Von Beruf und Berufung nichts zu 
spüren. In einer Gesellschaft, in der die Mittelschicht verschwindet, 
bilden sich auch im Bereich Bildung zwei Lager. 
Die hoch gebildeten und die gering gebildeten.
Dies ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die Einführung 
von kostenfreiem Fernsehen, Wikipedia etc. hat auch nicht dazu 
geführt, dass das Bildungsniveau gestiegen ist. 
Wir brauchen mehr Freude am Lernen und aktivem Umsetzen 
des Gelernten, sonst bekommen wir das Problem wie in 
„The British Version“ im Blog vom 16. Mai dargestellt. 
Wenn wir das Grundeinkommen nur als Ausgleich für die 
„Selbstbedienung“ der Oberen haben wollen, dann hilft es 
uns auch nicht weiter. Aber es sind ja nicht nur die Oberen, 
die sich selbst bedienen. Vor 40 Jahren machte ich ein 
Praktikum bei Siemens. Da gab es eine Stechuhr zur Kontrolle. 
Alle standen schon geschniegelt und gestriegelt und warteten, 
dass sie endlich stempeln durften. Dies war stehlen der Zeit. 
Wo wird ein Bleistift etc. aus dem Unternehmen mitgenommen? 
Also unsere innere Einstellung ist entscheidend, ob ein 
bedingungsloses Einkommen sinnvoll ist. Wenn wir es richtig 
nutzen würden, könnten wir zu neuen Lebensformen und 
Leistungsebenen kommen. Wenn wir unser Bewusstsein nicht 
ändern, würden wir den Staat dann völlig ruinieren.
Von „nischt kommt nischt“, so der Volksmund. 
Nur wenn wir bereit sind uns gesamtgesellschaftlich 
weiterzuentwickeln, kann es klappen. Also ein bisschen Kennedy:
„Frage nicht immer nur, was kann das Land für Dich tun, sondern 
was kann ich für das Land tun“.  
Da gilt oben wie unten, innen wie außen.
Also wir brauchen erst einmal eine neue Vision für die 
westliche Welt, eine neue Wertedefinition und die 
entsprechende Ausbildung dazu.
Jeder kann zu hause in seiner Familie - bei sich - beginnen.
Herzlichst
Wolfgang Sonnenburg
winning for life
P.S. südlich von San Franzisko gab es eine kleine Fischerflotte. 
Nach dem Fang wurden die Fische gleich an Bord 
ausgenommen und Pelikane freuten sich über 
Generationen über die ins Wasser geworfenen Innereien.  
Nach vielen Jahren musste diese Fischerei aus 
Kostengründen eingestellt werden. 
Wie verhielten sich die Pelikane? Sie drohten zu verhungern. 
Sie hatten nicht mehr fischen gelernt.  
Nach vielen Diskussionen, ob man sie füttern sollte, 
entschied man sich aus anderen Regionen Pelikane, 
die gewohnt waren zu fischen, zu holen und dort anzusiedeln. 
So lernten die Pelikane alle wieder zu fischen und wurden 
so gerettet. Hilfe zur Selbsthilfe!

Donnerstag, 4. März 2010

Tränen des Glücks - ein Brief an eine Mitarbeiterin

Liebe Margarete,

heute möchte ich dich über etwas klassisch „unmännliches“ informieren.

Wahrscheinlich hast du schon einmal bei einem Film, bei dem Lesen eines Buches oder an einer anderen Stelle einen emotionalen Moment gehabt, der Tränen hervor rief.

Manchmal wischen wir in solchen Momenten die Tränen dann verschämt weg und freuen uns, dass es im Kino dunkel ist.
Meist sind wir bei den Tränen lieber allein. Zumindest in unserer westlichen Kultur.

Tränen können ein Zeichen des Schmerzes oder des Glücks sein. Und manchmal empfinden wir die beiden Gegensätze sogar gleichzeitig. Wenn diese Pole sich vereinen, spüren wir Liebe und so kann man auch sagen, es gibt Tränen der Liebe.
Wann hast du das letzte Mal Tränen der Liebe vergossen? Bei mir war es im Februar mal wieder so weit.
Nach vielen Jahren von Sammlung und Testung aller möglichen Ideen für Erfolg, Blockadenlösung, Break Through Techniken, fehlte mir immer ein komplettes Bild für die vielen Mosaiksteinchen.

Wir wissen alle, dass wir in Bildern denken und ein „Weltbild“ brauchen. Im Februar passierte es dann. Beim Lesen der Topothesie von Prof. Gunter Dueck fielen alle Steinchen an den richtigen Platz. Es war ein überwältigender Moment und die Tränen kullerten. Es war tief emotional mir selbst so klar zu begegnen und ein Bild geliefert zu bekommen, mit dem jeder seinen Purpose leichter erkennen kann, Erfolgs- und Fehlentscheidungen sich leicht erklären lassen sowie Investmentverhalten unterschiedlicher Menschen plötzlich glasklar zuzuordnen ist.

Dieses „Bild“ konnte ich bisher einigen Menschen in meiner Umgebung vorstellen und jedes Mal, war es emotional.
Jeder konnte in einer Einfachheit seinen „blinden Fleck“ erkennen, die Wunden, die uns zu Vermeidungsstrategien brachten, die das tiefe verbunden sein mit uns selbst verhinderten und damit auch die tiefe Lebensfreude. Die Freude am Leben zu SEIN!

Tränen des Glücks! erwarten wir nun auch am WINNING SPIRT Wochenende, denn das „neue Bild“ wird allen Teilnehmern zugänglich gemacht und sie über die Zeit begleiten. Die Auswirkung auf das private Leben, die unternehmerischen und Investment-Entscheidungen werden allen Teilnehmern im WINNING SPIRT, am BTC Tag und am Geld Abend aufgezeigt.
Vielleicht sollten wir diesmal auch Taschentücher parat haben.

Am Treffen mit den CEOs am vergangenen Samstag, konnte ich indirekt das „Bild“ überprüfen. Es war faszinierend, wie alles passt. Gerne kannst du diese Informationen in den Gesprächen mit anderen teilen.

WIN WIN Verhalten wird klarer und mögen viele Menschen davon profitieren.

Danke, dass du dafür tätig bist.

Herzlichst

Wolfgang